Acis,Galatea,Polyphem Festgesellschaft
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Georg Friedrich Händel

Acis & Galatea

 

Eine Inszenierung aus dem Jahr 2010 von Michael Sturminger

Musikalische Leitung: Martin Haselböck

 

Ein Fest wird gefeiert: auf den Wiesen vor den Mauern der Burg werden die Freuden des Landlebens besungen, zwei junge Menschen kommen sich näher, Freunde warnen Acis: bandle nicht mit der schönen Galatea an, der rohe Polyphem hat ein Auge auf sie geworfen. Doch schon ist es zu spät: wütend sprengt Polyphem die Idylle, er tobt, versucht mit Schmeicheln und Gewalt sein Ziel zu erreichen, zu direkt weist ihn Galatea ab, die Situation eskaliert, mit einem Felsbrocken erschlägt der Riese seinen erfolgreichen Nebenbuhler. Ein Mord ist geschehen.
Ein durchaus heutiges Verbrechen aus Eifersucht, bei Händel in mythologischer Vorzeit angesiedelt: hier kann die Nymphe Galatea ihren vom Riesen Polyphem erschlagenen Geliebten Schäfer Acis nicht wieder lebendig machen, ihre Trauer verwandelt ihn jedoch in einen sanft fließenden Bach, der ihr immer nahe sein wird.
Händels Musik, für die Sommerfeste eines englischen Lords geschrieben, zählt zum größten Schatz der Opernliteratur.

 

Für ein Gartentheater vor dem Schloss des Herzogs von Chandos schrieb Georg Friedrich Händel 1718 seine einzige Oper in englischer Sprache ein unterhaltendes und spannendes Stück
Musiktheater: die Geschichte der Nymphe Galatea, der Eifersuchtsmord am Schäfer Acis wird in prägnanten kurzen Nummern geschildert, wunderschöne Melodien beschreiben einen barocken Garten, voll von Vögeln und exotischen Tieren.

 

Acht Sänger und ein virtuoses Instrumentalensemble sind die Protagonisten eines mitreissenden Spiels, das vom Regisseur Michael Sturminger am noblen Schauplatz eines Picknicks vor dem Schloss Glyndenbourne angesiedelt wurde.

 
Galatea Claire-Meghnagi
Acis & Galatea
Acis, Galatea & Polyphem